![]() |
SHORAI-DO KEMPÔ RYU |
![]() |
Das Training ist nicht nur Sport schlechthin und schon gar nichts für Supermänner", die Eindruck schinden wollen. Ganz im Gegenteil: Erwachsene, Kinder und Jugendliche sollen lernen, sich ihren körperlichen Kräften bewußt zu werden, sie im besten Sinn des Wortes zu beherrschen. Das heißt auch: der Gewalt in Schulen und auf Straßen entgegnen, humanistische Werte zu pflegen, über rassistischen und politischen Vorurteilen stehen. Selbstverteidigungslehre gehört
zum obersten Gebot des SHORAI - DÔ KEMPO RYU .
Seine Mitglieder sind darüber hinaus in Schulen präsent, wenn es darum geht, Verständigung und Toleranz zu fördern.
Selbstdisziplin und ständiges Bemühen um Vervollkommnung von Körper und Geist stehen ganz oben auf der Liste der Trainingsvoraussetzungen. Fairneß im Kampf ist oberstes Gebot. So entwickeln die Vereinsmitglieder neben körperlicher Geschicklichkeit und Kraft ebenso Charakterfestigkeit, Willensstärke und Geduld - Qualitäten, die ein ganzes Leben mitbestimmen und das Selbstbewußtsein stärken.
Wahrheit und Ehre
Die Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit waren und sind die ersten Regeln des Bushidô-Kodex. Als Aufrichtigkeit galt die Kraft und der Mut das zu tun, was getan werden musste, wenn es recht war. Ein aufrichtiger Mann erhielt den Beinamen "Gishi", womit tapfere Männer, Gelehrte und Künstler geehrt wurden. "Giri" war die Pflicht gegenüber seinem Herrn und seinen Eltern. Es war die Pflicht gegenüber der Autorität, die nötig war, um eine Gesellschaft mit Klassenunterschieden aufrechterhalten zu können.
Für das Wort "Ehre" gibt es mehrere Ausdrücke: Na (Name), Men-Moku (Haltung) oder Gai-Bun (Ruhm). Ein guter Name galt als etwas selbstverständliches, und jede Verletzung dessen wurde als Ehrverletzung und Schande (Ren-Tsi-Shin) empfunden. Das Ehrenwort eines Bushi (Bushi-No-Ichi-Gon) genügte, um die Wahrheit einer Behauptung zu verbürgen. Ein Versprechen oder eine schriftliche Bürgschaft war bei einem Samurai nicht nötig, ja es war sogar eine Beleidigung, wenn man dies verlangte. Da es kein Gesetz gab, das die Lüge unter Strafe stellte, wurde der Lügner als ein Schwächling angesehen und als solcher galt er als ehrlos.
»SHORAI - DÔ KEMPO RYU ist Lebensschule.«
Was viele Mitglieder des Klubs begeistert: Über das eigentliche Trainieren hinaus schließen sie auch Bekanntschaft mit Philosophien und Kultur Ostasiens.
In regelmäßigen Seminaren und bei asiatischen Abenden machen sie sich mit einer fremden Kultur und ihren Wertvorstellungen vertraut.
In jährlichen Trainingslagern und Budo Camp´s, Trainingslager etc., üben die Mitglieder nicht nur Kampfkunst Shorai-Dô Kempo und Kampftechniken mit ostasiatische Waffen, sondern stärken sich u.a. im Marathon- und Orientierungslauf. Gemeinsame Unternehmungen mit anderen befreundeten Kampfkunstschulen und Gespräche(Mon-Doo) stehen ebenso auf der Tagesordnung.
[Seitenanfang ] [Home ] [Was ist...? ] [Training als Lebensschule ] [Dojo - Anschriften ] [Veranstaltungen ] [Ereignisse ] [Kontakt ]
© 1998/2008 Shorai-Do Kempo, Germany