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Gutes Zeugnis für Schüler und Meister |
| In der Klasse bis 65 Kilo behielt Budokan-Schüler Daniel Schliephake (rechts) über den Wittenberger Steve Autil die Oberhand. Foto: A. Löffler |
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Lob vom Verbandspräsidenten
In der kleinen Brust von Patrick Kolb schlägt ein großes Kämpferherz. Gleich bei seinem ersten Wettkampf, dem 8. Budocup in Halle, holte sich der Steppke mit dem feuerroten Haarschopf Gold (Formen) und Bronze (Kampf) - damit war der Youngster des Turniers zugleich einer der erfolgreichsten Starter. Seit einem Jahr kommt der Erstklässler zweimal pro Woche zu Jan Stolz ins Budokan-Zentrum. Mit seinen vorderen Plazierungen hat der Schüler nicht nur sich, sondern auch seinem Lehrmeister ein gutes Zeugnis ausgestellt.
Einen Wunsch konnte Patrick sich und seinem Coach aber nicht erfüllen. Eigentlich wollte er zusammen mit seinen Trainingsgefährten auch den Pokal für die erfolgreichste Mannschaft mit in sein Dojo nehmen, wo sich bereits drei Trophäen von vorangegangenen Turnieren befinden. Ihren vierten Pokal hatten die Hallenser (8x1., 8x2., 5x3.) um eine Goldmedaille verpaßt. Strahlende Sieger waren die Konkurrenten aus Wittenberg (9/8/5). Das von Andreas Hogrefe geführte Ammendorfer Team (2/1/6) folgte aus Rang drei und stellte zudem mit Christian Schade den besten Techniker.
Mit zufriedenem Gesicht registrierte Shorai-Do Kempo-Begründer Wladimir Dexbach die Leistungen der kleinen Kenshis bei der achten Turnierauflage. "Viele Teilnehmer kenne ich noch von den Turnieren aus den Vorjahren. Einige sind als Aktive dabei, andere betreuen sogar selbst schon Kinder. Es ist unverkennbar, daß die meisten eine enorme Entwicklung genommen haben. Hier dominiert saubere Technik und Fairneß. Wir können stolz sein auf unsere Schüler", resümiert der gebürtige Russe. Dexbach bescheinigt den Kampfkunstschulen eine gute Nachwuchsarbeit: Die Quantität - 70 Prozent der insgesamt 2195 Shorai-Do Kempo-Anhänger Sachsen-Anhalts sind jünger als 18 Jahre- gehe einher mit Qualität.
Ein besseres Abschiedsgeschenk als die guten Turnierleistungen hätte sich der Verbandspräsident nicht wünschen können. Gleich nach dem Wettkampf reiste der Meister nach St. Petersburg. Dort wird der Wahl-Hallenser bei den Weltmeisterschaften selbst sein Können demonstrieren. Am Rande dieser Titelwettkämpfe soll Dexbach mit dem siebenten Dan ausgezeichnet werden.
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