Mitteldeutsche Zeitung, Donnerstag, 31. März 2005

                           

Zum Abschluss des Festaktes "15 Jahre Stadtsportbund" spielte das Akademische Kammer-Quartett der Martin-Luther-Universität "My Way". Einen nicht einfachen, aber geradlinigen und erfolgreichen Weg sind die Sportler der Stadt seit der Wende gegangen. SSB-Chef Steffen Forker konnte jedenfalls mit Genugtuung feststellen, dass "unser Sportbund trotz des massiven Bevölkerungsrückgangs in der Stadt kontinuierlich gewachsen ist und wir sowohl für den Leistungs- als auch für den Breitensport ein breit gefächertes Angebot haben".
Forker machte die positive Bilanz an Zahlen deutlich. "Als sich die DTSB-Stadtbezirksverbände am 30. März 1990 zum Stadtsportbund vereinigten und damit zu neuen Ufern aufbrachen, hatten wir 19 000 Mitglieder in 53 Vereinen und 35 Sportarten. Jetzt fehlen uns noch vier Mitglieder an der 35 000er Marke. 164 Vereine gibt es. 54 Sportarten stehen zur Auswahl", so der Präsident, der in den ersten Jahren die Partnerschaft mit Karlsruhe und die freundschaftlichen Beziehungen mit Essen und Hannover als sehr hilfreich bezeichnete.

Fest zum Programm gehörten seit 1992 die Stadtsportspiele und der Sportabzeichentag mit
3 000 bzw. 2 000 Aktiven jährlich. "Das sind Höhepunkte und aus dem Kalender nicht mehr wegzudenken", sagt Forker, der für den Sommer den 10. Juni (Sportabzeichentag) sowie den 16. bis 27. Juni (Stadtsportspiele) als Termine nannte.


 

                     
Natürlich ist ein solches Jubiläum auch Ehrungen vorbehalten. Die goldene Ehrennadel erhielten Rainer Gießmann (Präsident von Rotation Halle), Werner Kramer (1. Motoball-Club Halle), Rudolf Knoblich (Deutscher Alpenverein, Sektion Halle), Lothar Mennicke (Blau-Weiß Dölau) und Wladimir Dexbach (Shorai-Do-Kempo) für ihren erfolgreichen Weg.
                                                                             Urkunde
(Mitteldeutsche Zeitung v. 31.03.2005)
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